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Mischa Brutschin, der die Dokumentation zusammengestellt hat, in einem der besetzten Häuser damals.

Häuserbesetzung und Schriftsteller:innenvernetzung: Der Film (Teil II)

Der Zufall hatte regiert, als ich auf die Idee kam, endlich den Film «Allein machen sie dich ein» an einem Stück zu schauen. Und gleichermassen regierte der Zufall, als ich begann, Zusammenhänge herzustellen. Wahrscheinlich hat Schreiben insgesamt viel damit zu tun, diesen Zufällen gegenüber offen zu sein und Verbindungen zu ziehen. Für mich zumindest trifft das zu. Was bedeutet besetzen? Aufgewachsen war ich mit einer ordentlichen Portion Skepsis gegenüber besetzerischen Aktivitäten. Ein obrigkeitlicher Gehorsam und ein bürgerlicher Ordnungssinn…

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Häuser mit ihren Räumen: manche gemeinschaftlich geteilt, manche nicht.

Häuserbesetzung und Schriftsteller:innenvernetzung: Die Vorgeschichte (Teil I)

Also kam ich nach einem Monat in Zürich zurück nach Leipzig. Und das Haus mit seinen vielen Menschen, in dem ich wohne, schien im Chaos zu versinken. Die Strukturen, die wir gemeinsam aufgebaut hatten, bröckelten plötzlich. Kein Gemeinschaftstreffen hatte mehr stattgefunden, der Kühlschrank war leer, das Gas zum Kochen fehlte und als hätte es noch ein Symbol für den Zustand gebraucht, war der Boiler im einen Bad kaputt. Die Rückkehr war eine kalte Dusche im wahrsten Sinn des…

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Scriptio Continua.

Geschichte des Schreibens: Antike – Das vollständige Alphabet

Die Kleinheit der Städte hatte zur Folge, daß jeder jeden kannte, die Geschäfte, die zu regeln waren, direkt abgewickelt werden konnten und es so nur eine Weise gab, miteinander zu kommunizieren: die direkte, d.h. mündliche. [...] Die Konzentration auf das Mündliche wurde forciert in dem Maße, wie die Öffentlichkeit und so das Politische an Bedeutung gewannen. (Otto Ludwig)   Die antiken Griech:innen übernahmen die Schrift von den Phönizier:innen. Und so wanderte das Alphabet zum ersten Mal nach Europa.…

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Das Rebusprinzip: Klangliche Ähnlichkeit wird genutzt, um assoziativ neue Wörter hervorzurufen.

Geschichte des Schreibens in Europa: Die Ursprünge ausserhalb Europas

When I see an image, I naturally think of it as a representation. A picture of something. But to Bill [ein Ältester der Aboriginal], these are not pictures of the ancestors, these are the ancestors. (Lydia Wilson)   Schreiben, das ist ein wenig wie Zauberei. Zugegeben: Für uns, die wir (noch) in einer ausgesprochen schriftlichen Kultur leben und schon in der ersten Klasse lesen und schreiben lernen, mag das etwas überspitzt klingen. Was ist schon dabei? Wir lesen…

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Unterschiedliche Hyperlinkstrukturen.

Autorschaft im digitalen Zeitalter

Wie viele der Millionen Computeranwender können die Namen der Entwickler der Tabellenkalkulation Excel oder des Bestseller-Spiels Myste nennen? Die Produkte selbst sind wichtiger als die Autoren, und diese Produkte stellen Resultate einer hochgradig kooperativen Organisation dar. (Jay. D. Bolter)   Die Zeit der digitalisierten Textverarbeitung und der Verbreitungskanäle des WWW erlaubt eine wesentlich schnellere Verbreitung von Texten als das Zeitalter des Buchdrucks. Alle können, zum Beispiel durch einen Blog, Autor:innen sein und ihre Texte an ein Publikum herantragen.…

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Carl Spitzweg: Der arme Poet.

Schreiben: im Kollektiv statt allein?

Viele Menschen schreiben. Der Kraken Verlag will die Schwarmintelligenz des digitalen Zeitalters auf das Büchermachen anwenden. Die Kollaboration vieler Menschen in einem Kollektiv schafft bessere Bücher. Wer ist dabei, diese Hypothese zu testen? Tentakelt! Schreiben – ob wissenschaftlich, journalistisch oder literarisch – ist nicht einfach schreiben. Dennoch ist allen gemeinsam: Schreiben geschieht individuell, nicht kollektiv. Namen, und das Autorenkollektiv Wu Ming spielt damit, oberhalb oder unterhalb des Texts kennzeichnen üblicherweise Autorschaft. Die Zahl dieser Namen gibt Auskunft über…

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