Read more about the article Kollektivliteratur: Wu Ming
Gesichtlose Autoren, um dem Starkult zu entgehen.

Kollektivliteratur: Wu Ming

Bologna, das fette Bologna (der nahrfhaften bologneser Küche wegen), ist bekannt für Tomatensauce mit Hackfleisch. Bologna, aber dazu gibt es nichts zu sagen, ist bekannt für eine unselige Bildungsreform. Und Bologna, das rote Bologna (seiner Ziegldächer und seiner politischen Vergangenheit wegen, könnte – wenn es das Wort Kollektivliteratur schon gäbe und der Begriff allgemeine Anerkennung fände – auch dafür bekannt sein: Wu Ming. Wu Ming – ein chinesisches Wortspiel, das je nach Betonung der Silben, da Namen Autorschaft…

1 Kommentar
Read more about the article Kollektivliteratur: «Ah, das Love-Ding!» von Monika Rinck
Reflexionen über Gruppenkonstellationen. Monika Rinck: «Ah, das Love-Ding!».

Kollektivliteratur: «Ah, das Love-Ding!» von Monika Rinck

Das Kollektiv bahnt sich schon seit einiger Zeit seinen Weg in die Literatur, auch wenn es zunächst zaghaft auftritt und sich eher theoretisch als praktisch äussert. Zum Beispiel bei Monika Rinck, die gerade den Berliner Literaturpreis 2021 gewonnen hat. Zwar mögen mittlerweile spärlich praktische Erfahrungen aus dem Kollektivprojekt «Helm aus Phlox» (Merve, 2011) vorhanden sein, aber der Essay «Ah, das Love-Ding!» (kookbooks, 2006), den Monika Rinck allein verfasst hat, gehört noch in die Zeit vor «Helm aus Phlox». Also…

0 Kommentare